Im Rahmen der Wiener Frauenwoche 2026 wurde unsere Agentur zum Treffpunkt für Selbstständige, Berufseinsteigerinnen und kreative Köpfe aus der ganzen Stadt. Das Motto der diesjährigen Frauenwoche: Wien, wie sie will. Aufbauend darauf haben wir die Veranstaltung „Sie vernetzt, wie SIE will“ organisiert.
Bei unserem Impulsvortrag zum Einstieg ins Networking Events stand im Fokus: Wirklich gute Netzwerke entstehen nicht durch Druck, sondern durch den Fokus auf authentische Begegnungen, gemeinsame Interessen und gegenseitige Unterstützung.
Beim Networking triff i immer an, der wass Gott wos dazöht
Eine kurze Frage in die Runde zu Beginn des Vortrags und der Konsens wurde deutlich: Die meisten der anwesenden Frauen verbinden Networking mit anstrengendem Smalltalk, kopflosem Austausch von Visitenkarten und Selbstpromotion. Unter diesen Umständen ist es „aufg’legt“, dass viele ihren Feierabend lieber anders verbringen.
Wenn da nur nicht ein großes Problem wäre. Durch das Fernbleiben von Networking Events bleiben wertvolle Chancen auf der Strecke. Bei der ganzen G’schicht geht es nämlich nicht darum, LinkedIn Follower und den Stapel an Visitenkarten noch höher zu machen. Es geht darum, Perspektiven für die eigene Zukunft zu eröffnen. Neue Menschen bringen auch immer neue Blickwinkel, neue Ideen und manchmal genau den Impuls, den man gerade braucht, um den nächsten Schritt zu wagen – sei es privat oder beruflich.
Mit der Wirkungskraft dieser Perspektiven beschäftigt sich auch Herminia Ibarra seit vielen Jahren. Als erfolgreiche Keynote Speakerin und Professorin für Organisationsverhalten an der London Business School weiß sie um die Relevanz des regelmäßigen Austausches Bescheid. Ihre Denkansätze waren zentraler Bestandteil unseres Impulsvortrages für die Frauenwoche.
Einladung zum Impulsvortrag im Rahmen der Wiener Frauenwoche 2026
Mit der Wirkungskraft dieser Perspektiven beschäftigt sich auch Herminia Ibarra seit vielen Jahren. Als erfolgreiche Keynote Speakerin und Professorin für Organisationsverhalten an der London Business School weiß sie um die Relevanz des regelmäßigen Austausches Bescheid. Ihre Denkansätze waren zentraler Bestandteil unseres Impulsvortrages für die Frauenwoche.
Er is so reich, er is so gut, er kennt die ganze Wöd – wofür stehe ich eigentlich?
In unserem Impulsvortrag haben wir dafür drei Leitfragen gestellt:
- Werte: Wofür stehe ich beruflich und persönlich?
- Mission: Wie kann ich andere durch meine Kompetenz unterstützen?
- Vision: Welche Rolle möchte ich in meinem Netzwerk einnehmen?
Wo samma daham? Netzwerken im Grätzl
Unsere Motivation für die Teilnahme an der Frauenwoche und die Organisation des Networking-Events? Gemeinsam erreicht man Ziele einfach schneller. Auch im eigenen Grätzl. Der Schlüssel dazu sind Gespräche auf Augenhöhe. Mit Menschen, mit denen man dabei auf einen grünen Zweig kommt. Basierend darauf haben wir drei simple Prinzipien geteilt:
1. Neugier statt Eigenwerbung
Gemeinsame Kontakte und Interessen schaffen die Basis für Vertrauen. Beim Smalltalk geht’s darum, diese gemeinsamen Nenner herauszufinden. Ein aufrichtiges Interesse an der anderen Person ist dafür Voraussetzung.
2. Kontakte verbinden
Gute Netzwerke entstehen, wenn Menschen einander weiterempfehlen oder zusammenbringen. Solche Empfehlungen sollten stets auf unausgesprochener Gegenseitigkeit basieren.
3. Folgekontakt herstellen
Das analoge Treffen wird digital fortgesetzt. „Hast du Insta?“ aus dem Privatleben wird zu „Wollen wir uns auf LinkedIn connecten?“ im Business-Kontext. Es geht schließlich um Beziehungen und die wollen gepflegt werden.